Ein Monat

Mittlerweile bin ich schon etwas mehr als einen Monat hier und habe mich sehr gut eingelebt! Die Zeit ist zwar echt verflogen, aber langsam merke ich, dass ich mich an meinen neuen Alltag und das Land gewöhnt habe (zumindest ein wenig). Beim Straße überqueren schaue ich von alleine als erstes nach rechts und nicht mehr nach links. Auch mit dem Fahrrad im Straßenverkehr muss ich mich nicht mehr konzentrieren, damit ich links fahre und beim rechts abbiegen keinen Unfall baue. Es ist schon fast normal, dass ich am Meer und in den Dünen laufen gehe und ich die Sachen danach selber waschen muss. Putzen, kochen und einkaufen ist auch schon nicht mehr so besonderes wie am Anfang! Insgesamt ist einfach alles nicht mehr ganz so neu und aufregend wie am Anfang, das heißt aber nur nicht ganz so sehr, es ist natürlich immer noch alles spannend! 😉

Die Arbeit in der Schule ist sehr gut angelaufen und es fällt mir zunehmend leichter mit den Klassen umzugehen. Die Klassen (insbesondere die Klassen 5, 6 und 7) können zwar sehr anstrengend sein! Aber, da kann ich mich nicht beschweren, da ich in der Schule selber keinen Deut besser war 😉 Auch das Leichtathletiktraining an den Nachmittagen läuft sehr gut, da wir bei der älteren Gruppe in eine vorhandene, sympathische und motivierte Gruppe einen sehr leichten Einstieg hatten! Und auch die neugegründeten jüngeren Gruppen laufen nun langsam an, da die Teilnehmerzahlen explosionsartig in die Höhe gehen (letzter Woche bei der u9 von 5 auf 9 und bei der u12 von 2 auf 6! :D).

Die schöne Laufstrecke!
Die schöne Laufstrecke!

 

Bilder

Das Internet hat es doch erst heute morgen gepackt mit den Bildern 🙂

Mein Zimmer
Mein Zimmer
Auch mein zimmer
Auch mein Zimmer
Und nochmal mein zimmer
Und nochmal mein Zimmer
Irgend eine Straße auf dem Weg zur Schule
Irgend eine Straße auf dem Weg zur Schule
Kleiner Marktstand auf dem Weg zur Schule
Kleiner Marktstand auf dem Weg zur Schule
Sie Schule mit Schulwappen
Sie Schule mit Schulwappen
Auch die Schule
Auch die Schule
Fahrradständer
Fahrradständer
Große Pause
Große Pause
Der Sportplatz für den Sportunterricht (direkt hinter der Schule)
Der Sportplatz für den Sportunterricht (direkt hinter der Schule)
Die Schüler noch im Klassenzimmer
Die Schüler noch im Klassenzimmer
Auf dem Weg zum Schultor
Auf dem Weg zum Schultor
Und es geht los mit 1 1/2 Runden um die Schule
Und es geht los mit 1 1/2 Runden um die Schule
Danach ein bisschen Kraft
Danach ein bisschen Kraft
Und danach Staffellauf
Und danach Staffellauf
Klasse 2 trägt ausnahmsweise keine Schuluniform beim Sport
Klasse 2 trägt ausnahmsweise keine Schuluniform beim Sport
Lennart und ich auf Düne 7
Lennart und ich auf Düne 7
Ausblick von Düne 7
Ausblick von Düne 7
Noch mehr Dünen
Noch mehr Dünen

Es geht richtig los

Die ersten zwei Wochen im Projekt sind schon rum! Die Zeit ist echt verflogen und hat sehr viel Spaß gemacht. Damit ihr alle mal wieder auf dem aktuellen Stand seid hier eine kleine Zusammenfassung.

Letzte Woche Montag  sind wir in das deutsche Schülerheim Swakopmund umgezogen.  Nicola (meine Projektpartnerin) und ich haben jeweils ein eigenes Zimmer auf einem Flur, auf welchem noch ein Zweibettzimmer ist. Mit den Bewohnern dieses Zimmers (im Moment steht es leer) müssen wir uns ein Bad und eine relativ große Küche teilen (im Moment also purer Luxus, das ist mehr Bad und Küche pro Person als ich es gewohnt bin!). Im Gebäude wohnt über uns nur noch eine Erzieherin mit ihrem Sohn, alle anderen Heimkinder und Betreuer sind in anderen Gebäuden untergebracht, das heißt das hier ist mehr wie eine WG und weniger wie ein Zimmer im Schülerheim.

Letzte Woche Dienstag ging es dann auch schon mit der Schule los. Wir brauchen jeden Morgen (und Nachmittag) 15min mit dem Fahrrad, das ist also so sehr entspannt machbar! An der „festus gonteb primary school“ unterrichten wir die Klassen 2-7 in Sport. Das klingt jetzt nach mehr Unterricht als es ist, da alle Klassen nur eine Stunde (40min) die Woche Sport haben. Nachdem wir zu Hause Mittag gegessen (und gekocht!) haben geht es jeden Nachmittag (außer Freitags) zum Leichathletiktraining. Montags und mittwochs betreuen wir die neu gegründeten Gruppen u14 und u10 und dienstags und donnerstags unterstützen wir Ulla bei den älteren und leistungsorientierten Athleten.

Am Ende der letzten Woche habe ich mich dann echt aufs Wochenende gefreut.  Das liegt zum einen daran, dass der Sportunterricht mit den Kindern gefühlt für mich anstrengender als für die Kinder ist und wir zweitens das Wochenende in Walfish Bay mit den ASC-Freiwilligen von dort verbracht haben. Dort waren wir wir Samstag an und auf der Düne 7 (höchste Sanddüne der Welt). Die halbstündige Fahrt mit dem Taxi (1 Euro 30) für das Wochenende nach Walfish hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Die zweite Woche ging ebenso schnell um wie die erste und ich kann immerhin schon einen Namen eines Schülers (von ca. 850)! Aber die Schuluniformen machen es mir auch echt nicht wirklich leicht!

Bilder dazu lade ich heute Abend hoch 🙂