Bilder Etosha

So wie angekündigt hier noch die Bilder vom Etosha und der Rückfahrt über Cape Cross (große Robbenkolonie).

Unsere Mobile Campingbasis gepackt...
Unsere Mobile Campingbasis gepackt…
...und endpackt
…und entpackt
Wieder mal ein lange sehr gerade Straße auf dem Weg zum Etosha
Wieder mal ein lange sehr gerade Straße auf dem Weg zum Etosha

Herde Ziegen im Schatten

Hubert das Mammut

nichts

ein Vampir bei der Arbeit

zur Abwechslung mal Landschaft ohne Tiere

Harri der eisbär

Torsten das Nashorn

Ein Affe mit Nachwuchs

Ein Känguru

Die faulste Robbe der Welt
Die faulste Robbe der Welt
die Titanic in der nähe von cape cross
Die Titanic in der Nähe von Cape Cross

Meine Wochenenden

Nur ein kleiner Einblick, was ich so am Wochenende mache. In der Regel bin ich am Wochenende viel unterwegs und lerne das Land ein kleines bisschen mehr kennen, oder treffe mich mit anderen Freiwilligen.

Letztes Wochenende (bzw. von Donnerstag bis Sonntag, wir hatten uns zwei Tage frei genommen) war ich zum Beispiel mit drei anderen Freiwilligen im Etosha Nationalpark campen. Da der Nationalpark recht weit im Norden liegt und man schon gute 7 Stunden fährt, hätte es sich nur für das Wochenende nicht gelohnt. Dort konnte ich dann die ganzen Tiere in freier Wildbahn bestaunen, die man mit Afrika verbindet (Giraffen, Elefanten, Löwen, Nashörnern, Antilopen…..). Bilder dazu gibt’s morgen noch separat.

Das Wochenende davor war ich n Grootvontain, das ist auch sehr weit im Norden (6 ½ Stunden). Dieses Mal hatte ich die lange Strecke aber nicht für meine Freizeit auf mich genommen, sondern zum Arbeiten. In Grootvontain war nämlich ein Leichtathletikwettkampf, an dem viele Athleten aus den Nachmittagsgruppen teilnahmen. Bei Temperaturen von 38 Grad und mehr schlugen sich alle außerordentlich gut, so dass alle sehr zufrieden den langen Weg nach Hause antreten konnten. Bilder dazu sind am Ende des Artikels.

Noch ein Wochenende davor war ich nicht so weit weg, nämlich nur in Walfishbay (40km von Swakopmund). Für die Strecke brauchte ich aber trotzdem recht lange (3 Stunden 38 Minuten), da ich am Marathon von Swakopmund nach Walfishbay teilnahm. Als David (Mitfreiwilliger vom ASC) mich vor einigen Wochen fragte, ob wir da nicht mitmachen sollten, hielt ich es für eine klasse Idee die wunderschöne Strecke zwischen Meer und Wüste zu laufen. Nach drei Wochen Training war mir dann schon klar geworden, dass die schöne Strecke drei Nachteile hat. Erstens wohnt keiner an der Wüste und dementsprechend gibt es dort keine Zuschauer (insgesamt hatte ich ca. 20), zweitens kommt der Wind immer aus der Richtung von Walfishbay, das heißt man hat Gegenwind und drittens ist die Straße nicht gesperrt (das lohnt sich für 200 Teilnehmer einfach nicht), also muss man häufig LKWs und Autos Platz machen. Für die Voraussetzungen lief der Marathon erstaunlich gut und machte phasenweise sogar Spaß 😉 Bilder dazu auch hier wieder am Ende des Artikels.

Die kommenden Wochenenden werden vermutlich ähnlich voll, nächstes Wochenenden fahre ich nämlich nach Windhouk, danach lerne ich (hoffentlich) surfen und dann habe ich schon Geburtstag.

Das Stadion in Grootvontain.
Das Stadion in Grootvontain.
Einer unsere älteren Athleten auf den letzten Zentimetern zum Sieg.
Einer unsere älteren Athleten auf den letzten Zentimetern zum Sieg.
Und anschließend glücklich auf dem Siegerpodest
Und anschließend glücklich auf dem Siegerpodest
Einer unserer jüngeren Athleten beim Kugelstoßen.
Einer unserer jüngeren Athleten beim Kugelstoßen.
Die Marathonstrecke
Die Marathonstrecke
Bild von der Strecke und Läufern nach ca. 10km (leider ohne mich, da war ich leider zu schnell und schon weg ;) )
Bild von der Strecke und Läufern nach ca. 10km (leider ohne mich, da war ich leider zu schnell und schon weg 😉 )
Ich sehr glücklich im Ziel.
Ich sehr glücklich im Ziel.
Und ich bei einer Wohlverdienten Lockerungsmassage!
Und ich bei einer Wohlverdienten Lockerungsmassage!

Die Schule und der Sportunterricht

Einfach ein kleiner Überblick zur Schule und wie unsere Sportstunden in etwa aufgebaut sind.

Zuerst einmal liegt die Schule am Rand von Mondesa welches, das Township von Swakopmund ist. Das heißt aber nicht, das jeder, der dort lebt arm ist. So reicht die Spanne von recht großen Häusern mit neuem BMW vor der Tür bis hin zu winzigen Bruchbude. Dies liegt daran, dass Leute die in Mondesa aufgewachsene sind und viel Geld gemacht haben, trotzdem weiterhin dort wohnen. Genau das sieht man auch bei den Schülern, speziell an der Schuluniform. Einige tragen sehr neue Uniformen, schöne Schuhe und eine Uhr, andere haben viel zu große/kleine Uniformen mit Löchern und rausgelassenenem Saum und komplett abgetragenen Schuhen.

Die Schule an sich ist noch relativ neu, gut gepflegt und gut geführt, was  man ihr auch ansieht! Das ändert aber nichts daran, dass die Klassenräume extrem klein sind und in Deutschland maximal für halb so große Klassen genutzt werden würden. Material zum Lernen gibt es, jedoch sind die Schulbücher sehr abgegriffen und für einige Schüler ist der eigene Stift oder Spitzer so wichtig, dass er mit zum Sportunterricht genommen wird und nicht im Klassenraum liegen bleibt.

Material für den Sportunterricht gibt es außer dem Netballfeld aus Beton außerhalb der Schule nicht.

Von Spenden konnten wir schon ein paar grundlegende Materialien wie Hütchen und Bälle besorgen (auch hier noch einmal vielen Dank!!), nichts desto trotz unterscheiden sich die Möglichkeiten für den Unterricht sehr stark von denen in Deutschland.

Die Stunden sehen in der Regel etwa wie folgt aus:

  • bei den 5-/6-/7-ern 1 ½ Runden um die Schule (ca. 400m), anschließend ein kurzes Aufwärmen mit Kordinations- Balance- und Kraftübungen. Danach dann das Hauptthema der Stunde (z. B. Reaktionssprints, Passübungen, Ballwurf, Starts aus verschiedene Positionen, Fußball usw.). Am Ende wird dann noch eventuell kurz gedehnt und es geht schon wieder zurück in die Klasse.
  • Bei den 2-/3-/4-ern kurz mit Kordinations- Balance- und Kraftübungen aufwärmen und anschließend ein kleines Spiel. Danach wird dann im Hauptteil ca. das gleiche wie bei den älteren gemacht, oder auch mal die ganze Stunde ein neues Spiel gelernt. Und dann ist die Stunde auch schon wieder vorbei. Am Tor wird dann noch jeder Schüler mit Highfive verabschiedet.

Die Stunden gehen immer extrem schnell vorbei, das ist aber auch nicht verwunderlich, da einem von den 40 Minuten nur ca. 30 tatsächlich zum Sportunterricht bleiben (meistens geht es mit 5min Verspätung los und man muss 5min früher aufhören, damit es alle pünktlich in den Klassenraum schaffen, da es keine Pause zwischen den Stunden gibt) und die Kinder einen ziemlich auf Trab halten!

Karten sammeln als Staffel
Karten sammeln als Staffel
Die schnell warten auf die nicht ganz so schnellen
Die Schnellen warten auf die nicht ganz so Schnellen