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so nach viel Schreibpause melde ich mich noch ein letztes Mal! Seit einer Woche befinde ich mich wieder auf deutschem Boden und habe mich schon ein wenig eingelebt. Die Rückreise hat soweit ganz gut geklappt (positiv: Surfboard ist heile; negativ: 12 Stunden Verspätung).

Bevor es zurück nach Deutschland ging haben wir in den Projekten noch einmal einen Schlussspurt hingelegt. Mitte des letzten Trimesters haben wir begonnen zwei Mal die Woche Leichtathletiktraining für Menschen mit Behinderung anzubieten. Die Cousine einer Lehrerin unserer Schule hat uns gefragt, ob wir die Trainingsleitung übernehmen könnten. Pro Training hatten wir jeweils um die 5 Athleten zwischen siebzehn und fünfunddreißig.

Wichtig war es uns auch die Spiel- und Unterrichtsideen, die wir hatten, an die neuen Freiwilligen und die Lehrer weiterzugeben. Aus diesem Grund haben Nicola und ich in den Letzten Wochen eine Spielesammlung erstellt, in welcher alle Spiele und Übungen, die wir mit den Kindern gemacht haben, erklärt und beschrieben sind. Diese Sammlung haben wir dann ausgedruckt und nach dem letzten Lehrersport an die Sportlehrer (und sportinteressierten Lehrer) unserer Schule verteilt.

Großes Projekt zum Abschluss war der Bau eines Spielplatzes bei uns an der Schule. Da Nicola und ich noch einige Spendengelder zur Verfügung hatten, war die Finanzierung kein Problem. Bei der Umsetzung haben wir dann zum Glück tatkräftige Unterstützung bekommen. Doch bevor wir loslegen konnten, mussten wir zuerst einmal abwarten bis das Schulgelände erweitert worden war (wir wollten den Spielplatz nicht außerhalb des Schulgeländes bauen und auf dem Gelände war kein Platz). Zum Glück war die Erweiterung schon lange in Planung und mit dem Ansporn, dass wir den Spielplatz bauen, sobald die Schule erweitert ist, auch rechtzeitig fertig. Danach ging es dann zuerst einmal mit der Planung und dem Zeichnen der Pläne los. Nachdem wir mit der Theorie fertig waren, ging es dann in den Baumarkt Material besorgen. Zum Glück kannten wir den Chef des Baumarkts vom Faustball, so dass es nicht nur Prozente gab, sondern wir auch noch viel Hilfe von den Profis erhielten. Die Pläne wurden schnell noch ein wenig verbessert, dass gesamte Holz passend zugeschnitten und wir konnten zum Löcher vorbohren Profiwerkzeug benutzen. Für den Bau an sich haben wir Löcher im Boden machen lassen (der Boden besteht nach einer kurzen Staubschicht vor allem aus Stein), großzügiger Weise gab es das Ganze für Lau!! Danach haben wir dann Bohrmaschine, Säge, Generator und, und, und…. bei Jens, dem Ansprechpartner der DRK-Freiwilligen, ausgeliehen. Mit der Unterstützung von anderen Freiwilligen und Freunden haben wir den Spielplatz an einem Wochenende aufgebaut. Nachdem der Beton eine Woche Zeit zum Trocknen bekommen hatte, durften die Kinder mit viel Geschrei und Jubel den Spielplatz für sich in Anspruch nehmen.

Zurück in Deutschland blicke ich auf ein tolles Jahr zurück, indem ich sehr viel erleben und lernen durfte!! Arbeitstechnisch hat das Allermeiste wirklich so geklappt, wie wir es uns vorgestellt haben und wir konnten viele Strukturen aufbauen. Nur im ersten Trimester hätte man noch ein wenig mehr machen können…. naja brauchten da etwas Anlaufzeit, um uns einzugewöhnen 😉 Namibia ist wirklich ein wunderschönes Land mit vielen verschiedenen Fassetten und ebenso vielfältigen und tollen Menschen!!!

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Pyramidenbau im Spotunterricht
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Die ersten Löcher für den Spielplatz werden gebort
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…die ersten Pfosten stehen…

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…es wird fleißig gearbeitet..
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..fast fertig…
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…und fertig

 

 

 

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